Lege für die Woche fünf Farbfelder fest und lasst gemeinsam Punkte sammeln, wenn eine Farbe am Tag auf dem Teller landet. Kleine Belohnungen könnten gemeinsame Spiele, Vorlesezeit oder ein Picknick sein. Wichtig ist, dass die Herausforderung neugierig macht und nicht bewertet. Kinder dürfen mitbestimmen, welche Zutaten ausprobiert werden. Gestaltet zusammen Einkauf, Schnippeln und Anrichten, damit Ownership entsteht. Dokumentiert Erfolge mit Fotos, bastelt ein Album und lasst die Kinder erklären, warum ein Gericht Spaß machte. So wächst Begeisterung nachhaltig.
Farben sind Einladung, kein Zwang. Wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, wählt passende Alternativen innerhalb derselben Farbfamilie. Abneigungen werden ernst genommen, dennoch werden neue Optionen regelmäßig in kleinsten Portionen angeboten. So entsteht Gewöhnung ohne Druck. Unterstützend helfen Toppings, Dips und bekannte Begleiter. Sprecht darüber, wie sich unterschiedliche Farben anfühlen, riechen und klingen, wenn sie geschnitten werden. Diese sinnliche Sprache macht Essen begreifbar. Eltern teilen Strategien in der Community, lernen voneinander und entwickeln gemeinsam kreative, sichere Wege für bunte Vielfalt.
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