





Anna bemerkte, dass sie auf einem mattblauen Frühstücksteller automatisch weniger Müsli schöpfte und dennoch zufrieden blieb. Sie kombinierte dazu eine schmale, weiße Schale für Joghurt, die wie eine natürliche Grenze wirkte. Nach drei Wochen sank ihr spontaner Nachschlag deutlich. Wichtig war nicht Perfektion, sondern die Freude am Ausprobieren, dokumentiert mit kurzen Notizen und wöchentlichen Fotos.
Eine Familie legte Farbwoche-Regeln fest: Montag bis Mittwoch erdige Teller, Donnerstag Blau, Freitag kontrastreiche Kombination. Jeder bewertete Sättigung, Tempo und Lust auf Nachschlag auf einer Skala. Überraschend gewannen warme Töne beim Abendessen, Blau am Morgen. Das Spiel schuf Gesprächsanlässe, Einigkeit über Portionsgrößen und machte gesündere Entscheidungen zum gemeinsamen Projekt, statt zu Einzelkämpfen.
Fotografieren Sie sieben Tage lang jeweils den ersten Teller und den leeren Teller nach 20 Minuten. Notieren Sie Tellerfarbe, Rand, Kontrast, Sättigung, Laune und Schlaf. Schon nach kurzer Zeit sehen Sie Muster: Welche Kombination bremst Tempo, welche lädt zum Streuen ein? Diese visuelle Rückmeldung ist freundlich, nicht wertend, und liefert konkrete Ansatzpunkte für kleine, stabile Verbesserungen.
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